
Oscar Wilde vor Gericht
Oscar Wilde vor Gericht -
Szenische Lesung mit Sandra Maria Huimann und Olaf Hörbe am
30. September 2011 um 19:00 Uhr.
1895 wird der irische Schriftsteller und Dandy Oscar Wilde wegen Homosexualität zu zwei Jahren Zuchthaus und Zwangsarbeit verurteilt. Dieses Urteil zerstört das Leben, die Familie und das Schaffen von Englands großem Romancier, Dramatiker, Lyriker und Essayist.
„Die Götter hatten mir fast alles gegeben. Ich besaß Genie, einen angesehenen Namen, eine Stellung in der Gesellschaft, Witz, intellektuellen Mut. Doch ich wurde zum Verschleuderer meines eigenen Genies. Eine ewige Jugend zu vergeuden bereitete mir ein prickeldes Vergnügen. Müde, auf den Höhen zu wandeln, stieg ich absichtlich in die Tiefe und suchte dort neue Reize. Ich endete in grauenvoller Schmach."
De Profundis
Sandra Maria Huimann und Olaf Hörbe auf einem Streifzug durch den „Fall Wilde" - sein Leben, seine Literatur, seine Zerstörung.
Künstlerisch werden Werke von Oscar Wilde durch die Bilder der Malerin Xenia Schmidt im Forum ausgestellt, die gern Fragen zu ihren Illustrationen beantwortet.
(Foto @ Martin Krok)
Eintritt: 12 Euro
Karten an der Abendkasse
