Verfilmungen 

 

  • Bitte beachten Sie!

    Im Gerhart-Hauptmann-Museum kein Verkauf der Verfilmungen.


  • Atlantis

    1913 Deutschland


  • Ne stroi s'chastya na zhene i rebjonke (Bau dein Glück nicht auf Weib und Kind)

    1917 Russland


  • Tkatschi (Die Weber)

    1917 Russland


  • Rose Bernd

    1919 Deutschland


  • Die Ratten

    1921 Deutschland


  • Hanneles Himmelfahrt

    1922 Deutschland


  • Phantom

    1922 Deutschland


  • Die Weber

    1927 Deutschland


  • Der Biberpelz

    1928 Deutschland


  • Hanneles Himmelfahrt

    1934 Deutschland


  • Der Herrscher

    1937 Deutschland


  • Der Biberpelz

    1937 Deutschland


  • Die Jungfern vom Bischofsberg

    1943 Deutschland


  • Der Biberpelz

    1949 Ost-Deutschland


  • Königin der Arena

    1952 BRD


  • Der Biberpelz

    1955 BRD


  • Die Ratten

    1955 BRD


  • Michael Kramer

    1955 BRD


  • Vor Sonnenuntergang

    1956 BRD


  • Fuhrmann Henschel

    1956 Österreich


  • Das Friedensfest

    1956 BRD


  • Rose Bernd

    1957 BRD


  • Die Ratten

    1957 DDR


  • Hanneles Himmelfahrt

    1957 BRD


  • Dorothea Angermann

    1959 BRD


  • Die Ratten

    1959 BRD


  • Herbert Engelmann

    1959 BRD


  • Und Pippa tanzt!

    1961 BRD


  • Der Biberpelz

    1962 BRD


  • Der rote Hahn

    1962 BRD


  • Schluck und Jau

    1962 BRD


  • Gabriel Schillings Flucht

    1962 BRD


  • Die Weber

    1962 DDR


  • Rose Bernd

    1962 BRD


  • Vor Sonnenuntergang

    1962 BRD


  • Michael Kramer

    1965 BRD


  • La pelliccia di castoro (Der Biberpelz)

    1966 Italien


  • Kollege Crampton

    1967 BRD


  • Bahnwärter Thiel

    1968 BRD


  • Die Ratten

    1969 BRD


  • Peter Brauer

    1969 BRD


  • Tkatschi (Die Weber)

    1970 Belarus


  • Vor Sonnenuntergang

    1970 BRD


  • Die Weber

    1971 BRD


  • Veris ubnis melodiebi (Melodien des Veris-Viertels)

    1974 Georgien


  • Krysy (Die Ratten)

    1973 Tschechoslowakei


  • Pered zachodom solnca (Vor Sonnenuntergang)

    1975 Russland


  • Der Biberpelz

    1975 BRD/CH


  • Einsame Menschen

    1975 DDR


  • Vor Sonnenaufgang

    1976 BRD


  • Fuhrmann Henschel

    1977 BRD


  • Michael Kramer

    1978 DDR


  • Das Friedensfest

    1979 DDR


  • Die Weber

    1980 BRD


  • Bahnwärter Thiel

    1982 DDR


  • Vor Sonnenuntergang

    2000 Deutschland


  •  

 

 

Die Weber

Fernsehspiel
Inszenierung: Hubert Hoelzke
Szenenbild: Manfred Glöckner
Kostüme: Erika Fechner
Musik: Jean Kurt Forest

Darsteller: Wolfgang Sasse, Ralph J. Boettner, Hans Pitra, Rudolf Horn, Walter Richter-Reinick, Günter Naumann, Manfred Borges, Fritz Links, Fritz Hofbauer, Otto Dierichs, Irene Schlegel, Liska Merbach, Sabine Thalbach, Roman Silberstein u.a.

Erstsendung: 01.11.1962 (Fernsehen der DDR)

Inhalt:
"Die Weber" ist ein soziales Drama über die spontanen Weberaufstände von 1844 in den schlesischen Provinzen. Zu dieser Zeit hatte die Ausbeutung der Weber ein nicht mehr zu überbietendes Maß erreicht, weshalb es zu diesen Erhebungen kam. Doch die preußische Justiz verfolgte die Aufständischen in grausamer Weise, wobei sie keinen Anführer bzw. Kopf dieser Bewegung benennen konnte.
Im Schauspiel nun erscheinen zahlreiche Weber beim Fabrikanten Dreißiger (Wolfgang Sasse), um ihre Heimarbeiten abzuliefern und ihre Hungerlöhne dafür entgegen zu nehmen. Die Weber sind arm, sie sind vom Hunger gezeichnet, leiden große Not. Aus diesem Grund beklagen sie sich bei Dreißiger wegen des zu niedrigen Entgelts und bitten um eine Erhöhung der Bezüge. Dabei ist die Stimmung der Leute angespannt, aber Dreißiger gelingt es zunächst, sie zu beschwichtigen. Doch dann kehrt Moritz Jäger (Manfred Borges) vom Militärdienst zurück; zusammen mit dem "roten" Bäcker (Günter Naumann) schürt er die Unzufriedenheit unter den Webern wieder an. Besonders das von Jäger vorgetragene "Dreißiger-Lied", das das ausbeuterische Wesen des Fabrikanten beschreibt, kommt bei den armen Menschen an und führt zur Stärkung der Unruhe unter ihnen. Darauf hin verbieten die Behörden dieses Weberlied, was aber unter den Geknechteten zu einer erbitterten Reaktion führt: Die nunmehr Aufständischen stürmen das feine Haus des Fabrikanten Dreißiger und zerstören es, wodurch dieser in die Flucht getrieben wird. Doch damit nicht genug, die Revolte geht weiter, die Weber ziehen durch die umliegenden Dörfer, in denen sich weitere Menschen den Webern anschließen. Der fromme alte Webermeister Hilse (Otto Dierichs) aber ist entsetzt ob des Tuns der Revoltierenden und verweigert sich der Teilnahme am Aufstand. Dann rückt das Militär heran, um gegen die aufgebrachte Menge einzuschreiten und die alte Ordnung wieder herzustellen. Doch im Kampf mit dem Militär erweisen sich die Weber (noch) als die Stärkeren. Hilse, der in seiner Stube weiter seinem Tagewerk nachgeht, wird durch eine verirrte Kugel getötet. (fernsehenderddr.de)

Foto: Waltraut Denger; "Funk und Fernsehen der DDR", Nr. 44/1962, Seite 18; im Bild: Manfred Borges und Fritz Links (v. li.)